Die Irrfahrer by Gerd Scherm

By Gerd Scherm

GON, der kleinste Gott der Welt, und sein Prophet Seshmosis sind wieder unterwegs. Diesmal geht es kreuz und quer durch die Ägäis und die Welt der olympischen Götter. Ob im Labyrinth des Minotaurus, vor den Toren Trojas oder auf der Irrfahrt des Odysseus, das bunte Völkchen der Tajarim sorgt dafür, dass die Geschichte ganz anders verläuft, als guy sie gemeinhin kennt. --- »Gerd Scherm ist eine urkomische Achterbahnfahrt durch die Welt der Mythen gelungen – ein herrlich intelligenter Lesespaß.« HUMANITÄT, Berlin --- »›Die Irrfahrer‹ entführt die Leser in eine Welt, in der Götter Realität sind und das Leben irreal und irrsinnig machen.« Roter Dorn – Das Medienportal --- »Für Leute mit Neugier, Lust auf Ironie, Wissen und intelligenten Nonsens eine unverzichtbare Lektüre.« Wochenzeitung Ansbach --- www.nomadengott.de --- Dies ist der 2. Band der sogenannten »Nomadengott«-Trilogie; die beiden anderen Bände heißen »Der Nomadengott« und »Die Weltenbaumler« und sind ebenfalls bei Amazon zu finden - wie auch die gesamte Trilogie in einem Paket. Einfach mal danach suchen ...

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Sogar die Bürokratie. * Byblos – freier Stadtstaat, reiche Handelsmetropole und seit zwei Jahren Zuflucht der Tajarim. Eine Tagesreise südlich von hier, im Land Kanaan, begann der ägyptische Einflussbereich, eine Pfeilschussweite nach Norden die Macht der Hatti, der Hethiter. Von den Perlen der Levante – Ugarit, Sidon, Tyros und Byblos – war die letztere die größte und die glänzendste. Hier kreuzten sich die Handelswege der Nord-Süd-Achse mit den Straßen aus dem Osten, die alle am Hafen der Stadt endeten.

Es war nicht das Gesicht eines gewöhnlichen Verbrechers aus dem Hafenviertel von Byblos, das war das Gesicht eines Aristokraten. Der nächtliche Besucher betrachtete eingehend den Ring, dann das Siegel. »Es sind eindeutig seine Sachen«, murmelte er zu seinem Begleiter. Im Halbdunkel blitzte ein Dolch auf, dessen Spitze einen Lidschlag später Nefers Hals berührte. Der Ägypter spürte den Druck auf seiner Kehle; Angstschweiß trat ihm auf die Stirn. »Dein erbärmliches Leben ist vorbei, Ägypter. «, drohte der Mann mit dem Dolch.

Der Herr Obergott ist sich wieder einmal zu fein für einen Besuch. Dabei lag es keineswegs an Anubis, dass Osiris auf die Teilnahme verzichtete. Er verzichtete grundsätzlich auf Festivitäten jeglicher Art, er hasste sie regelrecht. Genauso, wie er Götteransammlungen mied. Seit seiner Ermordung durch Seth litt er nämlich an Depressionen und zeigte sich nur noch in Mumienbinden gewandet. Außerdem umgab er sich mit einem schwachen, morbiden bläulichen Schein und verbrachte die meiste Zeit philosophierend in einer Höhle unter der großen Pyramide von Gizeh.

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