Cyber City Süd by Herbert W. Franke

By Herbert W. Franke

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Leben in Gesellschaften: Von den Ursprüngen bis zu den alten Hochkulturen

Im Buch soll es darum gehen, ein aussagekräftiges und konsensfähiges Verständnis der "sozialen Tatsache" zu entwickeln, dass Menschen in Gesellschaften leben. Der Schlüssel zum Verständnis des Phänomens Gesellschaft liegt in der Frage nach der Herstellung von Gesellschaft. Seit wann haben Menschen Gesellschaften "gemacht"?

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Doch es geschah, ob er wollte oder nicht: Die Sorge, die ihn quälte, verlagerte sich mit einem Mal auf das eigene Schicksal. Was würde mit ihm geschehen? Nun ja -er hatte gegen die ungeschriebenen Regeln verstoßen, und er würde dafür büßen müssen. Aber wieder stockte er, weil er von seiner neuen, völlig ungewohnten Sicht der Dinge, in der die Gemeinschaft keine Rolle mehr spielte, überrumpelt war. Er fragte sich, ob jemand etwas von dieser Veränderung merken könnte, die da mit ihm vorgegangen war - als trüge er ein entstellendes Zeichen auf der Stirn.

Das verdankte er dem Ausbildungsprinzip, dem gemäß alles, was einmal gelernt worden war, in regelmäßigen Abständen von den Lernautomaten abgefragt und wenn nötig erneuert wurde. So hatte er keine Mühe, die heiklen Stellen auf der Speicherplatte 34 zu löschen und durch ein Dauerbild des leeren Raums zu ersetzen. Ghory atmete auf: Der Beweis für seine Verfehlung war erst einmal beseitigt. Jetzt konnte er in aller Ruhe darangehen, seine nächsten Schritte zu planen, und es dauerte nicht mehr lang, bis er die unglaubliche Chance erkannte, die er dem Zufall zu verdanken hatte.

Wie äußert sich das? « »Das sicher nicht. Eher im Gegenteil: Er verliert sich völlig in seinen Hoffnungen und Erwartungen. Er scheint Wirklichkeit und Traum nicht mehr auseinander zu halten. Er hält sich für einen Propheten, der in die Zukunft blicken kann. « »Er ist alt, und er möchte es noch erleben. Er tut alles, um die Wartezeit zu verkürzen. Am liebsten würde er morgen losschlagen. Schließlich hat er sich das alles ausgedacht gemeinsam mit Gaber. Wer kann es ihm übel nehmen, dass er ungeduldig ist!

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