Landwirtschaft im städtisch-industriellen Ballungsraum: by Ludger Wierling

By Ludger Wierling

Die fortschreitende Anpassung der Landwirtschaft an die Bedingungen der modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft läßt die Divergenz in der Bewertung der Funktionen des Agrarsektors schärfer hervortreten. Auf der einen Seite steht die Forderung nach möglichst rationeller Nahrungsmittel- und Rohstoffproduktion, auf der anderen Seite die nicht minder bedeutsame Erwartung, daß die Land- und Forst­ wirtschaft die gesellschaftspolitische Funktion der Erhaltung der Kulturlandschaft bestmöglich erfüllt. Diesen externen Effekten des Agrarsektors wird in der agrar­ politisehen Diskussion zunehmend Beachtung geschenkt. Eine Synthese zwischen den beiden Forderungen konnte bislang noch nicht gefunden werden. Die Problematik tritt besonders deutlich in den extremen Raumkategorien »Ballungs­ sector« einerseits und »ländlicher Raum« andererseits in Erscheinung. Während sich nun zahlreiche Untersuchungen mit Funktion und Funktionswandel des ländlichen Raumes befassen, sind die spezifischen Probleme und Funktionen des Agrarsektors im Ballungs­ raum bisher kaum berücksichtigt worden. In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, am Beispiel des rheinisch­ westfälischen Industriegebietes den Problemkreis »Landwirtschaft im städtisch­ industriellen Ballungsraum« zu durchleuchten. Dabei geht der Verfasser nicht nach ausschließlich ökonomischen Kriterien vor, sondern sieht den Agrarsektor als Teil des gesamten sozialökonomischen platforms. Diese weite Fassung des difficulties ermöglicht es, ein besonderes Gewicht auf die außerökonomischen Funktionen der Landwirtschaft im Ballungsraum zu legen. Ohne Zweifel werden diese Funktionen bei den Bemühungen um die Ordnung unseres Lebensraumes an Bedeutung gewinnen.

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Sehen und Verkehr by Berndt Gramberg-Danielsen

By Berndt Gramberg-Danielsen

Der motorisierte Verkehr erfaBt immer intensiver alle Bereiche unseres Lebens und zwingt uns seine Probleme auf. Diese Probleme sind auBer ordentlich mannigfaltig und letztlich darauf zuriickzufiihren, daB die Ma schine den Menschen iiber Krifte verfiigen laBt, die er geistig, charakterlich und korperlich nicht immer bewaltigen kann; die Relationen sind zu sehr zugunsten der Kraft verschoben. Aber die Leistungsfahigkeit unserer Augen ist auf die Geschwindigkeit abgestimmt, die uns unsere Muskulatur verleiht und nicht auf die von Motoren. Oberschreitet die eigene Geschwin digkeit oder die anderer Objekte bestimmte Grenzen, so stoBen wir an uniiberwindliche Barrieren. Die Verkehrsophthalmologie darf nicht iibersehen, daB die optische Wahrnehmung zwar das bedeutendste Werkzeug fiir die Orientierung im Verkehr ist, daB das Handeln, die Verhaltensweise aber entscheidend durch Faktoren beeinfluBt wird, deren Beurteilung in das Gebiet der Psychologen und Psychiater gehort. Ebenso werden Juristen, Techniker, Soziologen und viele andere mit der Massenerscheinung Verkehr konfrontiert. Es ist Aufgabe unserer Zeit, dafiir Z1.1 sorgen, daB die Spezialisten des Verkehrs nicht in ein babylonisches Sprachgewirr geraten, sondern sich zu Buch mochte einer fruchtbaren Zusammenarbeit finden. Das vorliegende hierzu beitragen, kann und will dabei jedoch kein Lehrbuch der Ophthalmo logie, der Physiologie, der Soziologie, der Technik oder der Jurisprudenz sein, sondern sich auf das unmittelbar ophthalmologisch Verkehrswichtige beschrinken. Es ist mir ein Bediirfnis, meinem verehrten Lehrer, Herrn Professor Dr. SIEGERT, fiir seine Unterstiitzung und manch wertvolle Anregung sehr zu danken. Auch den Assistenten und Mitarbeitern der Klinik bin ich fiir ihre verstandnisvolle Mithilfe zu aufrichtigem Dank verpflichtet.

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Die Expansion mittelständischer Handelsbetriebe durch by Heinz Kleinen

By Heinz Kleinen

Angesichts der neueren Entwicklung in der Handelsstruktur stellt sich immer deutlicher die Frage, ob innerhalb der Konsumguterdistribution "der Handel als selbstandige Aufgabe" vieler kleiner und mittlerer Betriebe noch gesichert ist oder ob er einigen wenigen grossen Unternehmungen zufallt. Grossbetrieb oder Grosszu sammenschluss scheint fur weite Bereiche der Warendistribution die einzige regulate local zu sein. Bei der vorliegenden Untersuchung der Unternehmungszusammenschlusse im Handel wird versucht, die mittelstandische Problematik dieser substitute als eine zentrale Frage der Wirtschafts- und Strukturpolitik im Handel herauszuarbeiten und unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten einen Beitrag zur Diskussion uber die Zukunftsaussichten des mittelstandischen Handels zu erbringen. Die Ab handlung wurde von Professor Dr. Dr. h. c. Rudolf Seyffert angeregt und im Sommersemester 1967 von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultat der Universitat zu Koln als Dissertation angenommen. Koln, im Dezember 1967 Heinz Kleinen Inhaltsverzeichnis Vorwort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . five EINLEITUNG Untersuchungsgegenstand und Methode 1. Die Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung. . . . . . . . . . . . . . 15 2. Die Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 a) Die mittelstandischen Handelsbetriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 b) Die Arten und Formen der Betriebszusammenschlusse im Handel. . . 23 c) Die Massgrossen der growth. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 three. Die Untersuchungsmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 a) Die empirische Materialbasis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 b) Die vergleichende Funktions- und Prozessanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 ERSTER TEIL Die Entwicklung der Grosszusammenschlusse des mittelstandischen Handels in Deutschland seit ihrer Grundung 1. KAPITEL Die Zusammenschlussbewegung unter den mittelstandischen Handelsbetrieben vor dem zweiten Weltkrieg 1. Allgemeiner uberblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 2. Der Handel mit Nahrungs- und Genussmitteln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . forty three. Der Handel mit Textilwaren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . forty three four. Der Handel mit Schuhen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . forty four five. Der Handel mit Eisenwaren und Hausrat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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