Amerikanische Betriebswirtschaft: Die Praxis der by Hans-Günther Abromeit

By Hans-Günther Abromeit

In diesem Buch wird der Versuch unternommen, dem deutschen Leser das Wesen des amerikanischen Betriebslebens nahe zu bringen. Die hohe Produktivität amerikanischer Betriebe ist der deutschen Wirt­ schaft in den letzten Jahren immer wieder als Vorbild hingestellt worden. Viel seltener dagegen sind Berichte darüber, wie es im amerikanischen Betrieb wirklich aussieht, welche Methoden er anwendet, mit welchen Problemen er zu kämpfen hat und welche Faktoren für den hohen Produktivitätsstand der amerikanischen Wirtschaft verantwortlich sind. Diesen offensichtlichen Mangel a data wenigstens teilweise zu beheben, ist die Hauptaufgabe der folgenden Ausführungen. Die Berichterstattung über eine ausländische Betriebswirtschaft ist im wesentlichen ein Auswahlproblem; die Erfassung aller wichtigen Tatsachen und Merkmale würde umfangreiche Bände füllen und außerdem auch nur für einen kleinen Personenkreis von Interesse sein. Ich habe mich daher darauf beschränkt, die wichtigsten Betriebs­ erscheinungen festzuhalten und vor allem die heutige amerikanische Betriebsp r zero b I e m ti a okay darzustellen. Hierfür ist die Erkenntnis maßgebend gewesen, daß der Charakter einer Wirtschaft vor allem durch ihre aktuelle Problematik, die das dynamische point be­ inhaltet, bestimmt wird. Das Verständnis für eine ausländische Wirt­ schaft kann nur geweckt werden, wenn guy die Tagesfragen, um die sich das Denken des einzelnen Betriebswirtes ständig dreht, besonders hervorhebt. Die folgenden Ausführungen können daher auch als eine Momentaufnahme des amerikanischen Betriebslebens im Jahre 1952 aufgefaßt werden.

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Ungehorsam! Zivilcourage! Bürgerpflicht!

Wenn Politik auf dem Firmenparkplatz endet, ständig neue Kriegseinsätze drohen und Whistleblower für Ihren Dienst an der Bürgergesellschaft weggesperrt werden, steigt der Politikverdruss – nicht nur in Deutschland. Dabei entstehen gerade jetzt immer mehr Ansätze für eine neue interaktive politische Öffentlichkeit.

Konstantin Wecker und Prinz Chaos II. beschäftigen sich als Künstler und politische Aktivisten mit den entmutigenden und ermutigenden Seiten einer brandgefährlichen scenario. In einem rasanten Aufruf voller Wut und Poesie drücken sie aus, used to be quer durch die politischen Lager von Vielen gedacht, aber nur selten in dieser Klarheit ausgesprochen wird. Ihr Fazit lautet eindeutig: „Duckt Euch nicht! Steht auf! Stellt Euch zornig gegen die Energie der Zerstörung! “
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Vorbemerkung

Unser textual content ist keine examine, aber auch kein unbeherrschter Wutausbruch. Er ist ein Aufschrei, geboren auch aus unserer Erfahrung jahrelangen Bloggens und der Auseinandersetzung mit Freunden und Feinden unserer Ideen. Und er ist der Konsens, der aus einem mehr als zehn Jahre überspannenden Gedankenaustausch beider Autoren erwachsen ist.

Wir haben den Eindruck, dass viele unsere Vorstellungen teilen, aber sich alleine für zu unbedeutend und unwichtig halten, um zu ihrer Meinung auch öffentlich zu stehen. Aber gerade der Schritt in die Öffentlichkeit ist eine demokratische Notwendigkeit.

Die Öffentlichkeit ist das discussion board der Demokratie, die Agora, und dort hat jeder das Recht, seine Meinung kundzutun. Wir wären glücklich, wenn es uns gelingen würde, mit dieser kleinen Schrift all denen, die an ihrer eigenen Wirksamkeit zweifeln, zu vermitteln, dass sie wichtig und bedeutend sind. Jede Einzelne, jeder Einzelne. Wir alle.

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Michael Hubrich nimmt den Körper als elementare Grundkategorie soziologischer Theorien in den Blick. Er rekonstruiert anhand der Körperbegriffe bei Michel Foucault und Erving Goffman zwar wichtige, aber engführende theoretische Implikationen, die sich scheinbar gegenseitig ausschließen. Der Körper wird entweder als Effekt von Macht und Diskurs oder als performative Quelle interaktiven Handelns begriffen.

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Man kann hier also tatsächlich von einer arbeitsfähig wettbewerblichen Industrie sprechen. Noch ein weiterer Punkt ist neben Kräfteausgleich und Monopolgesetzgebung für den arbeitsfähigen Wettbewerb wichtig: der Qua I i t ä t s w e t tb ewe r b. Während nach der klassischen Lehre der Schwerpunkt auf dem Preiswettbewerb liegt, ist die amerikanische Entwicklung immer mehr in Richtung des Qualitätswettbewerbs gegangen. Qualität ist nun kein billiger Ersatz für Preiswettbewerb. In einer reichen Volkswirtschaft, wie es die USA nun einmal sind, gehören freie Zustellung der Ware, gute Verpackung und andere Annehmlichkeiten unbedingt zur Abrundung des Lebensstandards und können nicht mit einer Handbewegung als wirtschaftlich sinnlos abgetan werden.

Ist der Zugang zur Industrie so frei, wie es die besonderen Umstände der Branche erlauben? 5. Ist die Industrie für kriegswirtschaftliche Zwecke gut geeignet? Diese Teste, in der Hand von verantwortungsbewußten Männern, sind durchaus geeignet, eine wirtschaftlich sinnvolle Beurteilung von ökonomischen Machtkonzentrationen zu unterbauen. Z usa m m e n f ass end können wir daher feststellen, daß der Großbetrieb nicht ein Krebsschaden am Wirtschaftskörper zu sein braucht. Auch in einer großbetrieblichen Wirtschaft läßt sich ein arbeitsfähiger Wettbewerb durchführen.

Können alles zu einem sehr niedrigen Preis kaufen. Hier existiert also ein Gegengewicht gegen etwa vorhandene Tendenzen der Industrie, den Markt zu beherrschen. Das gleiche findet man innerhalb der einzelnen Stufen des Produktionsprozesses: Die Autoindustrie wiegt die Macht der Stahlindustrie auf und kann mit dieser einen gerechten Preis aushandeln. Auf dem Arbeitsmarkt sind die Gewerkschaften stark genug, um jeder kapitalistischen Machtkonzentration gegenüber die Rechte der Arbeitnehmer zu verteidigen.

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