Am Ende des Weges. Nachdenken über das Alter by Heinrich Albertz

By Heinrich Albertz

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Leben in Gesellschaften: Von den Ursprüngen bis zu den alten Hochkulturen

Im Buch soll es darum gehen, ein aussagekräftiges und konsensfähiges Verständnis der "sozialen Tatsache" zu entwickeln, dass Menschen in Gesellschaften leben. Der Schlüssel zum Verständnis des Phänomens Gesellschaft liegt in der Frage nach der Herstellung von Gesellschaft. Seit wann haben Menschen Gesellschaften "gemacht"?

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Und daß ich Wein trinken darf und die Pfeife rauchen. Als dann noch eine Enkelin kam, siebzehn Jahre und sehr schön und jung und lebendig, war dies zwar anstrengend, aber eben auch intensiver erlebt als noch vor einem Jahr. Freilich wuchs auch das Erstaunen, wie nah und zugleich weit weg ihre junge Welt war, wenn sie von ihren Freunden erzählte, in großer Offenheit. Die Probleme sind dieselben wie zu meiner 34 Schülerzeit. Aber schon die Sprache hat sich völlig verändert, in der sie von ihren Erfahrungen berichtet.

Sie hungern noch. Sie haben noch Zeit, unendlich viel Zeit vor sich. Montag soll über den Titel entschieden werden. Die Berliner Bürgermeister Die Toten nur. Von den Lebenden will ich nicht schreiben. Berlin hat ja ein bißchen viel verbraucht: Schütz und Stobbe und Vogel und von Weizsäcker und viel früher auch mich. Nein, die Toten. Nun glaubt jeder, ich müßte mit Ernst Reuter beginnen. Aber am Anfang der Berliner Nachkriegsgeschichte steht ja nicht er, sondern eine Frau. Louise Schroeder. Eine Frau, die ich nie vergessen werde, und die lange vor Emanzipationsgerede und Quotenregelung ganz selbstverständlich in die Bresche sprang, weil die Wahl Reuters zunächst am sowjetischen Veto scheiterte.

Manchmal auch scharf gegen allzuviel Unverstand. Am schwierigsten wohl auch in den Kontroversen mit den Ministerpräsidenten – Kopf, Zinn, Reuter, Brauer, Kaisen. Ich habe Schumacher auch bei zwei historischen Begegnungen erlebt, die kaum irgendwo erwähnt worden sind von den Historikern. Sein Zusammentreffen mit Martin Niemöller in Detmold. Die beiden Häftlinge von Dachau, die sich dort nie gesehen hatten. Beide preußische Protestanten, beide ehemalige Offiziere. Ja, da war sie wieder, die Bergpredigt.

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